„Girls Who Are Boys, Who Like Boys To Be Girls“

#Blackmendream _2014

Still from #Blackmendream, an art film by Shikeith

Wie wir uns online selbst darstellen, hat sich mit dem Aufkommen von sozialen Medien auf dem Web 2.0 (z.B Facebook und MySpace) drastisch geändert. Textbasierte Kommunikation wurde zunehmend visuell. Entsprechend haben sich auch unsere Selbstdarstellungen verändert.

Die Inszenierung von Geschlechteridentitäten auf sozialen Medien sind vielfach durch Bilder und Erzählungen anderer Massenmedien wie Blockbusterfilmen, Fernsehen, Lifestylemagazine, Werbungen, usw. beeinflusst. Diese Bilder und Erzählungen entsprechen meist normativ eng gefassten Vorstellungen über Schönheit, Körperlichkeit und Auslebung von Geschlecht und Sexualität. Die Zugehörigkeit zu kulturellen und religiösen Gemeinschaften sowie binäre Vorstellungen über Geschlechtlichkeit verhärten unsere Beziehung zu Gender-Stereotypen und erschweren die Wahrnehmung des Genderspektrums. Durch die leichte Zugänglichkeit und Mitgestaltbarkeit der sozialen Medien können diese aber auch als Plattform für die Infragestellung gängiger Geschlechtervorstellungen dienen und zur Entdeckung und Propagierung vielfältiger Lebensentwürfe und Identitäten genutzt werden.

Mit Girls Who Are Boys möchten wir jungen lokalen und internationalen Künstler*innen, die in ihren Werken soziale Medien als Ausdrucksmöglichkeit für vielfältige und erfrischende Sichtweisen auf Gender, Identität und Sexualität nutzen, einen Raum geben.


Künstlerpositionen:
Angela Washko, Molly Soda, Erin Armstrong, Shikeith, Georges Jacotey, Sessa Omoregie, Genevieve Belleveau, Louise Bozelec.
Eröffnung:
 10. Juni ab 19 Uhr (mit Party!)
Ausstellung: 11. bis 18. Juni 2017
Öffnungszeiten: 12-19 Uhr
Ort: Flatterschafft, Solothurnerstrasse 4, 4053 Basel

Unterstürtzt wird die Ausstellung von:

Druck

BS_Logo_Kultur_pos

Merken

Merken